Archive for the ‘Digitalisierung Industrie 4.0’ Category

Erfolgsstory: Gemeinsam Digitalisierung gestalten – 5 Jahre RFID-Projekte mit MAGNA-Werken

3. Juni 2018

Erfolgsstory:  Gemeinsam Digitalisierung gestalten – 5 Jahre RFID-Projekte mit MAGNA-WerkenQuelle: Freie Presse, 03.06.2013

Heute vor genau fünf Jahren erschien in der sächsischen Tageszeitung Freie Presse ein Bericht über die Zusammenarbeit der SIGMA Gesellschaft für Systementwicklung und Datenverarbeitung mbH mit dem damals neu eröffneten Werks des Automobilzulieferers MAGNA in Meerane auf dem Gebiet AutoID/RFID.

Darauf aufbauend hat SIGMA in den letzten Jahren die eigene AutoID-Middleware GRAIDWARE weiter standardisiert und weitere RFID-Module wie beispielsweise Wareneingangs- und Ausgangstore, Gabelstaplerlösungen sowie ein komplettes BDE-System entwickelt.

Von dem in den letzten fünf Jahren erworbenen Know-how und der im Rahmen des Projektes entwickelten GRAIDWARE profitieren neben weiteren MAGNA-Standorten inzwischen Anwender aus den unterschiedlichsten Branchen. Dazu zählen u.a. VELUX, Rotkäppchen sowie die Ortrander Eisenhütte GmbH.

Auch in Zukunft wird SIGMA die Digitalisierung bei Ihren Kunden entscheidend mitgestalten.

Advertisements

Unsere Dienstleistung – WLAN-Ausleuchtung

5. Juli 2017

wlan_ausleuchtung

Sie benötigen ein störungsfreies WLAN in Ihren Unternehmensbereichen? Wir planen, simulieren und testen für Sie die optimale WLAN-Ausleuchtung und sagen Ihnen, wo und wie die optimale Bestückung mit Access Points erfolgen sollte.

Wann eine WLAN-Ausleuchtung Sinn macht und wie wir dabei vorgehen, finden Sie auf dieser Seite.

Industrie 4.0 war gestern…

15. Juni 2017

industrie_5_0_news… das meint zumindest Rolf Schumann, seines Zeichens Global General Manager Platform and Innovation bei SAP in einem Interview. Was folgt nun also? Industrie 5.0?

Schon möglich, wenn man einmal das enorme Tempo der Entwicklung betrachtet. Industrie 4.0 meint ja vor allem die digitale Durchdringung der Produktion und der innerbetrieblichen Logistik, die den Unternehmen, die es richtig machen, mehr und mehr bei der Entwicklung einer eigenständigen und autonomen Intelligenz der Fertigung und Logistiksteuerung hilft. Das allein bringt Unternehmen in der Optimierung ihrer Prozesse enorme Vorteile. In Produktion und Logistik steigt die Transparenz, die Steuerung kann in Echtzeit erfolgen und Daten fließen ungehindert und ohne Redundanzen über Bereichsgrenzen hinweg.

Aber das war es dann auch erst einmal. Bei unserem Verständnis von Industrie 4.0 bleibt am Ende die Maschine immer eine Maschine, die zwar intelligent produziert, aber ihre Intelligenz allein aus den definierten Prozessen nimmt, die der Mensch ihr vorher vorgegeben hat.

Und Industrie 5.0? Hier agieren Maschinen mit einer echten, eigenständigen Intelligenz, die ihnen mittels Deep Learning und KI beigebracht wurde. Maschinen reagieren also nicht mehr nur anhand von mehr oder weniger intelligenten vordefinierten Mustern oder Prozessen, sondern bringen zusätzlich ihre eigene angelernte und eigenständig weiter entwickelte autonome Intelligenz mit ein, um mittels ausgefeilter Sensorik in Produktion und Logistik die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen. Das wären dann Eigenschaften, die gewissermaßen heute den Menschen ausmachen – also nicht das sture Abarbeiten von Prozessen, sondern das sensible Reagieren und Hinterfragen von Ergebnissen und das immer wiederkehrende ständige Anpassen an unterschiedliche Situationen.

Rolf Schumann sagt dazu im Interview: „Damit verändern Sie alle Produktionsprozesse – aus Kostensicht, Effizienzsicht und in Sachen Life Cycle Management. Sie korrelieren Prozesse, Prozesskontexte, Verhalten (von Maschinen und Menschen) und Daten. Diese Dimension blitzt heute gerade erst auf.“

Bleiben wir also hungrig und gespannt und betrachten die Chancen der weiteren Entwicklungen. Für Unternehmen, gerade im Mittelstand, ist es nun wichtig, sich gedanklich mit den Themen rund um die digitale Transformation für Ihr Unternehmen und Prozessen zu beschäftigen. Unser Motto ist „Digitalisierung gestalten“ – Kommen Sie mit uns ins Gespräch.

 

Bild: Bruno Glätsch unter CC0 Public Domain

Ohne Vernetzung …

8. Juni 2017

berners_lee_news

Heute, am 8. Juni im Jahre 1955 wurde Tim Berners-Lee geboren. Den kennen Sie nicht? Sollten Sie aber, denn er war derjenige, welcher 1989 das Konzept für ein weltweites Hypertext-Projekt entwickelte. Das war der Beginn des World Wide Web und ohne Internet gäbe es natürlich auch keine Digitalisierung, die uns heute jeden Tag umtreibt.

Es ist schon beachtlich zu sehen, welches Tempo sich diesbezüglich in den letzten drei Jahrzehnten entwickelt hat. Damals ging es „nur“ um den Austausch von Daten. Heute geht es um darauf basierende Künstliche Intelligenz, um smarte Datenhaltung, um das Internet der Dinge usw. usf. Die Welt ist dadurch zusammengewachsen. Die Vernetzung treibt die Globalisierung voran und selbst im kleinen Mittelstand arbeitet man heute international.

Dabei geht die Entwicklung immer weiter und ändert die Prozesse in den Unternehmen grundlegend. Wie so eine digitale Transformation für Ihr Unternehmen und Ihre Prozesse aussehen kann, dafür finden Sie hier einige Beispiele.

Bild: Paul Clarke unter Creative Commons Lizenz CC-BY-SA 4.0

Logistiker sind die wahren Helden des Alltags

25. April 2017

logistik

Wir alle wissen ja, dass die wirklichen Helden nicht unbedingt die sind, die mit viel Getöse bei irgendwelchen Sachen vornweg rennen und viel Trubel produzieren. Viel wichtiger sind ja vor allem all diejenigen, die emsig und engagiert ihre Aufgaben erledigen und damit die Wirtschaft und unser aller Leben im Gang halten. Passend zum diese Woche anstehenden „Tag der Logistik“ am 27. April würdigt nun ein schöner Beitrag eine ganz besondere Berufsgruppe dieser stillen Helden des Alltags, ohne die in vielen Betrieben und eigentlich in der ganzen globalen Wirtschaft nichts mehr gehen und alles still stehen würde – die Logistiker.

Man kann sich vorstellen: Ohne Logistiker – ganz gleich ob Intra- oder externe Logistik – würde gar nichts gehen. Grund genug also, dies auch einmal zu würdigen: Logistiker arbeiten flexibel, Logistiker arbeiten schnell und Logistiker agieren global. Nur so fließen Waren- und Güterströme in gigantischen Supply Chains rund um den Globus.

Das das heute eine Schlüsselposition der digitalisierten Wirtschaft ist, wird klar, wenn man einmal den Automatisierungsgrad betrachtet, der in den Betrieben beim Thema Logistik betrieben wird. Die Zeiten, als Logistikmitarbeiter mit Hubwagen und Papierformularen durch dunkle Lagergänge irrten, sind schon lange vorbei. Heute erfolgt Logistik de facto in Echtzeit. Daten aus Bestellungen fließen über betriebswirtschaftliche Lösungen wie beispielsweise ERP- oder Warehouse—Lösungen direkt in die Logistik. Daten- und Warenströme werden dadurch immer effizienter und das Prozessrisiko respektive die Fehlerquoten durch Falschlieferungen sinken. Hier in der Logistik nutzt der Mensch die aus der Automatisierung zur Verfügung stehenden Mittel fast schon optimal. Wer heute einmal einen Blick in eine Versandabteilung oder ein Logistikzentrum geworfen hat begreift, wie sehr sich dieses Berufsbild in den letzten zehn Jahren verändert hat. Immer effizientere Software, Mobilität und Konnektivität in allen Bereichen, tolle RFID-Lösungen und die Nutzung großer Datenressourcen treiben einen Veränderungsprozess voran, der beispielhaft für digitale Prozesse ist.

Und mittendrin der Logistiker, der sich in den letzten Jahren an die neuen Herausforderungen einer globalisierten digitalen Welt anpassen musste und mit Neugier und Engagement auch angepasst hat und damit ein Stück weit auch unser Leben und unsere Umwelt mitgestaltet. Respekt!

Integrationsstrategien – Konzeption durchführen und Technologie auswählen

24. Februar 2017

infor_usergroupAm 6. März findet wieder der jährliche Praxistag der Infor ERP Usergroup e. V. (IEUG) für Anwender und Nutzer von Infors ERP Lösung Infor LN statt. Unser ERP Team ist dieses Jahr natürlich auch wieder mit vor Ort und referiert zum Thema „Integrationsstrategien für Infor ERP – Konzeption durchführen und Technologie auswählen“. Grund genug also, um das Thema einmal kurz zu beleuchten. Was ist gemeint?

Wir befinden uns ja unweigerlich im Zeitalter der Digitalisierung. Lässt man einmal alle Schlagworte beiseite, so kann man doch mit Fug und Recht behaupten, dass die Digitalisierung der unternehmerischen Prozesse sowohl in der Produktion, wie auch in Lager, Logistik und übergreifend in der Lieferkette mehr und mehr voranschreitet. Immer mehr geht der Trend weg von einzelnen Insellösungen und 1:1 Schnittstellen hin zu integrierten Strategien, die einen ununterbrochenen und konsistenten Datenfluss im Unternehmen gewährleisten.

Dieser Herausforderung müssen sich natürlich auch Nutzer aus der Infor-Welt stellen. Die Fragen sind also, wie man so effizient und reibungsarm wie möglich Dritt- und Fremdsysteme so mit einem ERP-System verbinden kann, dass alle betriebsrelevanten Daten immer und überall verfügbar sind. Dabei denke ich nicht nur vorrangig an andere Softwaresysteme, wie beispielswese Warehouse-, Business Intelligence-  oder Produktionsplanungssysteme, sondern ebenso auch an die Anbindung der Softwarewelt an die intelligente Produktion, die mit RFID und Ortung einen wahren Schatz an betrieblicher Effizienz bietet.

Alle Prozesse durchgängig zu gestalten ist also das Ziel. Davon profitiert nicht nur die Geschäftsleitung, sondern am Ende auch jeder Mitarbeiter vor Ort. Alle Informationen liegen transparent und in Echtzeit vor. Entscheidungen können schnelle rund fundierter getroffen werden, Fehlerquellen werden ausgetrocknet und damit die Effizienz im Unternehmen verbessert. Vor allem aber führen durchgängige Datenprozesse auch zu einer Steigerung der Prozess-Sicherheit und erhöhen die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen.

Hier wird schnell deutlich – das ist keine Frage, die nur die Software betrifft. Der Blick muss also übergreifender ausgerichtet sein – das „Big Picture“ des Unternehmens immer im Blick. Wie wir das sehen, zeigt mit Bezug auf das ERP System Infor LN unser Referat zum Praxistag der IEUG.

Industrie 4.0 Projekt von SIGMA in der Keynote auf dem Fujitsu Forum

25. November 2016

Das erfolgreiche Industrie 4.0 Projekt bei der Ortrander Eisenhütte wurde auf dem Fujitsu Forum von Dr. Rolf Werner, President of Fujitsu Germany und Head of Central European Operations in seiner Keynote vorgestellt. Mehr als 14.000 Besucher aus ganz Europa waren zu Gast und machen das Fujitsu Forum nicht nur zur größten Fujitsu-Veranstaltung in Europa, sondern auch zur größten Herstellermesse in Deutschland. Wir als langjähriger SELECT EXPERT Partner von Fujitsu freuen uns natürlich besonders, in der Keynote erwähnt worden zu sein.

Die Erwähnung der SIGMA erfolgt ab Minute 9:35

Mehr Informationen zu unserem Fujitsu-Portfolio erhalten Sie HIER.

Und hier können Sie mehr über unsere RFID- und Industrie 4.0-Lösung bei der Ortrander Eisenhütte erfahren.

Europas Smart City

26. Oktober 2016

Die Digitalisierung ist auf dem Vormarsch. Somit werden auch ganze Städte intelligent. Die Stadt Santander, Spanien, ist Vorreiter auf diesem Gebiet und dient als „Labor-Stadt“. Probleme, wie z.B. hohes Verkehrsaufkommen durch Parkplatzsuchende, Wasserverschwendung bei der Bewässerung öffentlicher Grünflächen, hoher Stromverbrauch durch Straßenbeleuchtung können nun dank Vernetzung reduziert werden.

Mehr als 20.000 Sensoren wurden mittlerweile in der Stadt verteilt, welche die zentrale Kontrollstelle permanent mit Daten versorgt. Verschiedene Vorgänge und Dienste werden so vernetzt. Die Parkplatzsuche wird nun vereinfacht, indem Autofahrer, ähnlich wie in einem Parkhaus, per GPS – und Lichtsignalen zu einem freien Parkplatz geführt werden. Auch Lärm und Kohlenmonoxid-Werte zeichnen die Sensoren auf. Die Routen der Müllabfuhr werden effizient geplant, da die Mülltonnen ihren Füllstand übermitteln. Die Bewässerung städtischer Grünanlagen wird anhand der Auswertung der örtlichen Wetterdaten durchgeführt. Die Rasensprenger kommen nur dann zum Einsatz, wenn nicht genügend Regen gefallen und der Feuchtigkeitsgehalt im Boden zu gering ist. Dies sind nur einige Beispiele, die Santander als intelligente Stadt auszeichnen. Luis Muñoz, IT-Professor an der Universität von Santander, hat diese Entwicklung maßgeblich vorangetrieben. Hat man anfangs relativ unkritische Daten zu Wetter und Verkehr aufgezeichnet, sind mittlerweile auch die Bürger der Stadt durch die Nutzung von Applikationen, z.B. zur Zahlung der Parkgebühren, integriert. Bedenken zum Eingriff in die Privatsphäre sind bei den Einwohnern nicht ausgeprägt. Durch Offenheit und Transparenz haben es Stadt und Universität geschafft, Akzeptanz in der Bevölkerung für ihr Vorhaben zu schaffen. Die dynamische Entwicklung des Projekts „Smart Santander“ geht also weiter und dient anderen Städten als Vorbild.

Digitalisierung im Bereich Industrie bietet Ihnen auch die SIGMA Chemnitz GmbH. Wir informieren Sie gern.

Gabelstapler als Träger der Digitalisierung

16. September 2016

hochregal_v0

Nicht jeder hat den neuesten und mit modernster Technik ausgestatteten Gabelstapler im Einsatz. Dennoch bleibt die Fragestellung nach der Effizienz des eingesetzten Fuhrparks. Mit einfacher Sensorik lassen sich Prozesszustände für individuelle Auswertungen zentral sammeln.

Wenn Sie wissen wollen:

  • welche Zeit der Stapler aktiv oder inaktiv war?
  • wie groß der Anteil an Leerfahrten ist?
  • wie viele Ladungsträger zeitgleich auf dem Stapler waren?
  • in welchem Bereich er sich befindet?

Dann sprechen Sie uns an. Wir zeigen Ihnen, wie auch für Ihren Fuhrpark eine passende Lösung aussehen kann. Mit dem entsprechenden Konzept lassen sich die Potentiale zur Effizienzsteigerung Ihres Fuhrparks schnell heben. Die Reduzierung von Verbrauchsstoffen (Diesel, Gas, …) oder Vermeidung von Fuhrparkerweiterungen sind nur erste Potentiale. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

Hier finden Sie weitere Infos.

Bild: SIGMA Chemnitz GmbH

Teileverfolgung RFID

23. August 2016

Die Teileverfolgung mittels RFID-Lösungen ist ein wichtiger Baustein der smarten Fabrik im Hinblick auf die Digitalsierung der Unternehmensprozesse. Der Einsatz der RFID-Technologie eröffnet Unternehmen eine Vielzahl an Optionen entlang der Supply Chain. Mit Hilfe von RFID-Technologien findet eine berührungslose Identifikation von Bauteilen oder Warenträgern ohne Sichtkontakt statt, welche vor allem in Produktion und Logistik Einsatz findet. Die Items erhalten einen RFID-Tag, welcher in der Software erfasst wird. Dadurch wird eine lückenlose Verfolgung, auch über Werksgrenzen hinweg, möglich. Darüber hinaus lassen sich statistische Werte aus der Produktion ermitteln. Die Auswertung dieser Daten kann als Grundlage  für die Optimierung der Produktion, zur Vermeidung von Reklamationen und somit zur  Kostenoptimierung dienen. Durch RFID können Bauteile o.ä. eindeutig identifizierbar gemacht, strukturiert und automatisch erfasst sowie dokumentiert werden. Prozesszeiten und -kosten können dadurch signifikant reduziert werden.

Die SIGMA Chemnitz GmbH hat mit dem Einsatz von RFID-Technologien, auch im Zusammenspiel mit geeigneter Middleware GRAIDWARE®, erfolgreich Projekte durchgeführt und Erfahrung gesammelt, welche uns dabei hilft, unsere Beratungs- und Umsetzungskompetenz stetig zu optimieren. Weitere Informationen finden Sie hier: http://www.sigma-chemnitz.de/index.php?id=autoid-rfid